Masai Mara Nationalpark
Die Masai Mara ist ein absolutes Muss für jeden Kenia-Urlauber! Das wohl berühmteste und meist besuchte Schutzgebiet des Landes sowie eines der bedeutendsten in ganz Afrika bildet den nördlichen Teil des Serengeti Nationalparks in Tansania. Der Name des Reservats geht zum einen auf das hier lebende Nomadenvolk, die Masai, und zum anderen auf das Swahili-Wort „Mara“ zurück. Letzteres bedeutet „gepunktet“ und ist eine sehr gute Beschreibung der Landschaft des Gebietes, denn von oben betrachtet sehen die vielen, einzelnen Bäume in der Savanne aus wie kleine Punkte.
Die atemberaubende Landschaft des 1510 km² großen Reservates ist Ihnen sicherlich aus dem Film „Jenseits von Afrika“ bekannt. Am Ufer des Flusses Mara wächst üppiger Regenwald - typischer hingegen sind die weiten Savannen mit nur vereinzelten Akazienbäumen im Rest des Parks. Diese karge Vegetation bietet sehr gute Möglichkeiten um den großen Wildbestand der Masai Mara zu beobachten. Wer alle Vertreter der „Big Five“ vor die Kamera bekommen möchte, hat hier sehr gute Chancen dazu: Neben Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard finden Sie aber auch Hyänen, Giraffen, verschiedene Antilopenarten und Geparden.
Die Masai Mara hat im Gegensatz zu anderen Schutzgebieten des Landes nicht den Status eines Nationalparks, sondern den einer „National Reserve“, da es den hier lebenden Masai erlaubt ist, ihre Rinderherden weiden zu lassen – in Nationalparks ist dies nicht möglich.
Wenn Sie die Masai Mara zwischen Juni und Oktober besuchen, können Sie Zeuge eines einzigartigen Naturschauspieles werden: der „Great Migration“. Zu dieser Zeit trocknet die südliche Serengeti allmählich aus und riesige Gnu-, Zebra- sowie Antilopenherden, ziehen auf der Suche nach neuen Weide- und Wasserstellen in die Masai Mara. Dabei stoßen die Tiere auf viele Gefahren: Raubtiere verfolgen sie und bei den Flussüberquerungen müssen sie aufpassen, nicht von den unter Wasser lauernden Krokodilen gerissen zu werden.



