Samburu, Shaba und Buffalo Springs
Der Samburu-Nationalpark, der nach dem hier lebenden Krieger- und Nomadenvolk benannt ist, bildet gemeinsam mit den Buffalo Springs und Shaba ein großes zusammenhängendes Naturschutzgebiet, welches sich einerseits durch seine einzigartige Landschaft und andererseits durch einen besonders großen Artenreichtum auszeichnet.
Das sehr kontrastreiche Landschaftsbild reicht von Savannen über einige felsige Hügel bis zu einem üppigen Wald am Ufer des Ewaso Nyiro-Flusses, der Lebensader aller drei Parks. Durch das Wasser werden besonders viele Elefantenherden angezogen. Das Gewässer selbst bietet Flusspferden, Krokodilen und etlichen Vogelarten Lebensraum. In den Parks findet man auch viele Tierarten, welche besonders gut an die Trockenheit angepasst sind und deshalb in den regenreicheren Gebieten des Landes nicht zu finden sind. Dazu gehören unter anderem die Netzgiraffe, das eng gestreifte Grevy-Zebra, der Somali-Strauß und die Giraffengazelle. Der große Bestand an Antilopen hat auch viele Löwen angezogen. Besonders bekannt ist der Samburu-Nationalpark für seine Leopardenpopulation, welche man in der Dämmerung oft in den Wäldern beobachten kann.
In direkter Nachbarschaft des Samburu-Nationalparkes befindet sich Buffalo Springs, welcher nach den kristallklaren „Büffel-Quellen“ benannt ist. Da die Tierherden oft zwischen Samburu, Shaba und Buffalo Springs hin- und herwandern, ist der Artenreichtum bei allen drei Reservaten vergleichbar.
Östlich von Buffalo Springs finden Sie den Shaba-Nationalpark, welcher sich besonders durch seine spektakuläre Landschaft von den anderen beiden Parks unterscheidet: der vulkanische Berg Shaba, viele tiefe Schluchten, beeindruckende Wasserfälle und 17 Quellen sind allein schon einen Besuch wert. Besondere Berühmtheit erlangte der Park durch die Schriftstellerin Joy Adamson, die hier eine Forschungsstation betrieb. In Büchern wie „Frei geboren“ oder „Penny, Queen of Shaba“ beschrieb sie die Aufzucht verschiedener Löwen und Leoparden.



